Qualitätsvergleich Video-DVD gegen Original auf Harddisk

Ich durfte für einen unzufriedenen Kunden die Videokassetten ein zweites Mal digitalisieren und erhielt von ihm sowohl die VHS-Kassette wie auch die kopierte Video-DVD, welche er in einem Fachgeschäft anfertigen liess. Dies ist ein Beispiel wie Ihre Filme bei unsachgemässer Digitalisierung aussehen können. 

 

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Was ist bei der Digitalisierung zu beachten

Ein wichtiger Faktor bei der Digitalisierung ist für mich neben einem tadellosen Abspielgerät, das verhindern von Kompressionsartefakten. Digitalisiert man eine Videokassette nach alter Schule, also ohne sichtbaren Verlust, werden die Daten nur unmerklich komprimiert. Daher, die Videoqualität bleibt erhalten, es treten keine störenden Kompressionsartefakte auf. Jedoch benötigt 1 Stunde Video in dieser Qualität ca. 15 Gigabyte Speicherplatz.

 

Sobald nun der Speicherplatz limitiert wird, wie zum Beispiel beim kopieren auf eine Video-DVD die aber nur Platz für 4.7 Gigabyte bietet, muss die Qualität reduziert werden. Kopiert man nicht mehr wie 120 Minuten auf eine Video-DVD, ist der Qualitätsverlust noch vertretbar, wird aber 180 oder sogar 240 Minuten auf die DVD gequetscht, verblassen die Erinnerungen buchstäblich. Je stärker die Originaldaten komprimiert werden, um so gravierender sind die Auswirkungen auf die Bildqualität.  

 

Das gleiche passiert beim Digitalisieren mit billigen Videokonvertern oder beim Speichern auf einer Cloud, wie es seit Kurzem auch von der Telekommunikationsbranche zur Kundenbindung angeboten wird. Das Digitalisieren ist preiswert, der Speicher wird aber limitiert, ausser Sie verfügen über eines der teureren Abos. Ihre Kassetten werden auch dort um Speicher zu sparen komprimiert und erleiden danach beim Übertragen zu Ihnen nach Hause nochmals einen Qualitätsverlust. Wo und wie genau diese Kassetten digitalisiert werden ist nicht zu erfahren.

  

Wenn Ihnen Ihre Erinnerungen für die Sie viel Zeit, Geld und Herzblut investiert haben etwas bedeuten, ist die verlustlose Digitalisierung das einzig Richtige. Sie haben auch danach noch immer die Möglichkeit, Ihre Filme selber auf eine Cloud, eine Video-DVD, bei YouTube, Dropbox oder Ihrem privaten Server zu speichern. Das Original jedoch bleibt in Ihrem Besitz und monatliche Kosten für ein Abonnement entfallen.

 

Bildkorrekturen

Nur wenige Korrekturen machen wirklich Sinn, die meisten bewirken jedoch das genaue Gegenteil. Was man mit einer starken Komprimierung verpfuscht hat, wird höchstens noch schlimmer. Stabilisierung des Bildes. Um ein Videobild zu stabilisieren, muss es vergrössert werden, darunter leidet die Schärfe. Bildrauschen minimieren. Um das Bildrauschen zu minimieren, wird ein Filter angewendet, welcher wiederum die Bildschärfe beeinträchtigt. Bild schärfer machen. Dabei wird ein Filter angewendet, der das Bild schärfer macht, jedoch auch das störende Bildrauschen wieder verstärkt. Automatische Farbkorrektur. Jede automatische Farbkorrektur hat zur Folge, dass z. B. ein Sonnenuntergang mit viel Rotanteil korrigiert würde, damit ist die gewollte Stimmung futsch. Die Farbkorrektur macht nur Sinn, wenn sie Bild für Bild vorgenommen wird, was aber bei diesen Dumpingpreisen ünmöglich ist.

 

Wie sind solche Dumpingpreise möglich? Durch Firmen, welche in Billiglohnländern produzieren oder in Massenkopierwerken. Dort werden 20 oder mehr Kassetten gleichzeitig auf eine einfache Video-DVD überspielt. Das Ergebnis nach 1-2 Stunden sind dann 20, je nach länge stark komprimierte Video-DVDs für 20 Franken das Stück, welche die Bezeichnung professionell, mit der geworben wird in keinster Weise verdienen. Eine unkomprimierte Originalqualität wie ich sie aus Überzeugung vorwiegend anbiete, lässt sich jedoch nur mit dem x-fachen an Aufwand realisieren.  

 

Fazit, es gibt nur wenige Korrekturen, die sinnvoll sind, an erster Stelle sollte aber in jedem Fall die Digitalisierung mit möglichst wenigen Kompressionsartefakten stehen, denn die sind ausschlaggebend für eine professionelle Digitalisierung. Dazu benötigt man nicht nur die richtige Technik, sondern auch das Know-how. Und lassen Sie sich nicht von grossen, professionellen Abspielgeräten täuschen, denn diese sind mit 20-30 Jahren deutlich älter als die letzte Generation der Consumer Videorecorder von 2010 und verursachen stärkeres Bildrauschen. Daher verwende ich mit Absicht nur Geräte aus der letzten Generation, die regelmässig gereinigt und gewartet werden und das hat seinen Preis. Sie haben Fragen? Rufen Sie mich an, ich berate Sie sehr gerne 079 403 50 21.

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