• VHS digitalisieren mit modernster Technik.

Die Vorteile von MP4 gegenüber der alten Video-DVD (MPEG-2).

MPEG-2 ist seit 1997 der Standard für die Video-DVD und der Vorgänger vom heutigen modernen MP4. Der wichtigste Vorteil von MP4 ist die Kompatibilität mit nahezu allen modernen Multimediageräten. Eine Video-DVD lässt sich nur noch mit PC, Mac oder dem alten DVD-Player abspielen. Zudem ist die Datenrate bei der Überspielung auf Video-DVD auf maximal 8 Megabits pro Sekunde beschränkt. Überspielt man 2 Stunden, sind es sogar nur noch 4 Megabit pro Sekunde, je tiefer die Datenrate, umso schlechter die Qualität. Um eine VHS, video8 oder MiniDV-Kassette nahezu ohne Qualitätsverlust zu digitalisieren, ist eine Datenrate von 25 Megabits pro Sekunde erforderlich. Digitalisiert man eine Videokassette von einer Stunde, benötigt man deshalb mindestens 14 Gigabyte Speicherplatz, eine Video-DVD hat jedoch nur für ca 3.9 Gigabyte Platz. Gut zu vergleichen mit dem Versuch, 1.5 Liter Wasser in ein 3 dl Glas zu füllen, 2 Drittel der Bildinformationen gehen durch die Kompression verloren. Am besten sehen Sie die Kompression bei bewegten Szenen, dort ist der Qualitätsverlust am stärksten sichtbar. 

 

Trotzdem behaupten einige Anbieter weiterhin die Video-DVD (MPEG-2) sei besser als ein MP4 und weniger stark komprimiert was schlichtweg gelogen ist, denn nicht nur der Video-Container, sondern vor allem die Datenrate entscheidet über die Qualität. Auch ein MPEG-2 könnte mit 15 oder 20 Megabit pro Sekunde erstellt werden, das funktioniert aber nicht mit der alten DVD-Technik, denn die ist, auf 8 Megabit pro Sekunde beschränkt. Und weil auch diese Anbieter nun bemerkt haben, dass das MP4 immer mehr gefragt wird, bastelt man aus der minderwertigen Video-DVD ein MP4 mit noch mehr Qualitätsverlust, weil doppelt komprimiert. Zum Vergleich, meine hochwertigen MP4 werden mit 15 Megabits pro Sekunde und das Original DV-AVI, welches Sie ebenfalls erhalten, sogar mit 25 Megabits pro Sekunde auf USB-Stick oder Festplatte digitalisiert, also das 3 fache einer Video-DVD. Somit ist die Kompression deutlich kleiner als bei der einfachen Überspielung auf Video-DVD, was wiederum der Qualität Ihrer kostbaren Erinnerungen zugutekommt.

 

Zudem kann ein MP4 im Gegensatz zur alten Video-DVD ohne weiteres Zutun mit PC, Mac, Smart-TV, Smartphone, Tablet oder allen Neuen Medien abgespielt werden und benötigt weniger Platz bei gleichbleibender Qualität. Eine Digitalisierung von privaten Videokassetten als MP4 entspricht der heutigen Multimediageneration und ist der alten Video-DVD nicht nur Qualitativ weit überlegen. Im Gegensatz zur alten Video-DVD ist die Digitalisierung als MP4 jedoch nur mit sehr viel personellem und finanziellem Aufwand massentauglich, damit lässt sich also deutlich weniger Geld verdienen. Das ist auch der einzige Grund, weshalb viele Anbieter weiterhin an der alten und schlechteren Video-DVD festhalten. Schon heute treten Kunden an mich heran, die erkannt haben, dass die Kopie auf der Video-DVD qualitativ schlechter ist als die eigentliche Videokassette und lassen ihre Kassetten deshalb erneut bei mir digitalisieren.

 

Alle Informationen über Codecs und Kompression sowie deren Auswirkungen auf die Qualität, finden Sie in folgendem Dokument ab Seite 11.

"Lieber Herr Vogler. Endlich komme ich dazu, Ihnen sehr herzlich für Ihre grosse und sorgfältige Arbeit zu danken! Es hat sich gelohnt, die Dateien sind tatsächlich in viel besserer Qualität als auf DVD. Ich habe auszugsweise einige Filmausschnitte angeschaut, der Unterschied ist deutlich sichtbar!" Weitere Testimonials

 

Kann man Videokassetten im HD-Format digitalisieren?

Die meisten Videokassetten sind mit einer geringen Auflösung (768 x 576) und mit einem Seitenverhältniss von 4:3 aufgezeichnet, also weder Breitbild 16:9 noch in HD-Auflösung (1920 x 1080) und schon gar nicht in 4K (3840 x 2160). Deshalb wird beim Abspielen auf einem modernen Smart-TV oder anderen Neuen Medien rechst und links ein schwarzer Balken zu sehen sein. Man kann alte Videokassetten auch in einem HD-Format und einem Seitenverhältniss von 16:9 digitalisieren, dies hat jedoch negative Auswirkungen auf den Bildausschnitt und die Bildqualität und kann danach nicht mehr rückgängig gemacht werden. Vergrössert man ein 4:3 Format damit die schwarzen Balken verschwinden, geht am Oberen und Unteren Bildrand ein grosser Teil des Bildes verloren. Dazu kommt, jedes Bild, ob Foto oder Video, das vergrössert wird, verliert deutlich an Schärfe. An den vier folgenden Beispielen erkläre ich Ihnen gerne die möglichen Alternativen und Ihre Vor- und Nachteile. 

Zum Vergrössern bitte die Bilder anklicken.

Was bei Schmalfilmen wie Super8 oder 16mm ein Muss ist, macht bei Video keinen Sinn. Den Aufpreis für eine direkte Digitalisierung in ein Fake HD mit unscharfem Hintergrund kann man sich sparen, denn der moderne Smart-TV von heute skaliert das Bild selber auf Bildschirmgrösse. Eine seriöse Konvertierung in ein echtes HD-Format mit einem Seitenverhältniss von 16:9 kann nur nach erfolgter Digitalisierung in der bestmöglichen Qualität, also keine Video-DVD oder zu starke Komprimierung vorgenommen werden. Dabei wird das Bild so vergrössert, bis rechts und links keine schwarzen Balken mehr sichtbar sind. Dann wird bei jeder Szene, bei der unten oder oben Köpfe oder Füsse abgeschnitten werden, das Bild Manuel angepasst. Von mir erhalten Sie daher immer das Original, welches Sie auch zu einem späteren Zeitpunkt problemlos in ein HD-Format mit einem Seitenverhältniss von 16:9 konvertieren können. 

Bewertungen über Digitalisierungsanbieter von Videokassetten.

Auch Tausende von 5 Sterne Bewertungen sagen nichts über die Qualität einer Digitalisierung von Videokassetten aus. Die meisten Bewertenden haben Ihre Videokassetten seit über 30 Jahren nicht mehr gesehen und besitzen auch keinen Videorecorder, um das Videomaterial nach erfolgter Digitalisierung auf Fehler und Qualität zu überprüfen. Viele Digitalisierungsanbieter in Deutschland und der Schweiz digitalisieren noch heute mit der alten DVD-Technik, welche die Qualität deutlich reduziert. Zudem können bei der Digitalisierung von VHS, video8 oder MiniDV-Kassetten hässliche Fehler auftreten, sogenannte Drop-outs. Vereinzelte kurze Drop-outs sind bei VHS, video8 oder MiniDV normal, ganz ohne geht es leider nicht. Sind jedoch auf der Digitalisierung längere Abschnitte fehlerhaft, sollten Sie dies auf keinen Fall akzeptieren, denn die Fehler stammen meistens von dreckigen und schlecht gewarteten Videorecordern. 

 

Vor allem bei der direkten Überspielung auf Video-DVD werden Fehler durch verschmutzte Videorecorder gerne übersehen. Bei Massenkopierwerken, welche 40 oder noch mehr Videokassetten gleichzeitig überspielen, ist davon auszugehen, das nur die wenigsten Fehler entdeckt werden. Zudem müsste man die laufende Überspielung jedes Mal stoppen und den Kopiervorgang nach einer Reinigung und mit neuem DVD-Rohling erneut starten, diesen Aufwand betreiben nur die wenigsten Anbieter. Auf den Bildern sehen Sie die charakteristischen Drop-outs von MiniDV, VHS und video8 die bei einer seriösen Digitalisierung die absolute Ausnahme sein sollten. Damit so etwas bei mir nicht passieren kann, wird nach der Digitalisierung jede Kassette von Anfang bis Ende kontrolliert, nicht nur 2, 3 kurze Stichproben. Sollten längere Abschnitte fehlerhaft sein, kontrolliere ich die entsprechende Kassette ein zweites Mal. Wurde der Fehler von Ihrer Kamera verursacht, wird dies auf der Rechnung vermerkt und die fehlerhafte Stelle beim MP4 entfernt. Stammt der Fehler von meinen Abspielgeräten, wird der Abschnitt ein zweites Mal digitalisiert.

 

Solche Fehler können über mehrere Minuten andauern und sollten bei einer fachgerechten und regelmässigen Reinigung der Videorecorder die Ausnahme sein. Lassen Sie also auf keinen Fall Ihre Videokassetten gleich vom Anbieter entsorgen, Sie haben sonst nichts mehr in der Hand, sollte die Digitalisierung nicht Ihren Vorstellungen entsprechen. Ein Freipass für jeden unseriösen Anbieter.

Typische Drop-outs durch verschmutzte Abspielgeräte.

Alte Videorecorder kaufen, darauf sollten Sie achten.

Auf den bekannten Auktionsseiten werden VHS, video8 und MiniDV-Videorecorder teils zu extrem überteuerten Preisen angeboten. Die meisten Anbieter haben keine Ahnung von Videorecordern und können auch nicht zwischen einem guten oder schlechten Bild unterscheiden. Viele Videorecorder standen Jahrzehnte unter Strom, und die Elkos sind ausgetrocknet. Dadurch können Bildstörungen auftreten, die von Laien nicht erkannt werden. Achten Sie zudem auf dunkle, verbrannte Platinen und viel Dreck und Staub im Bereich des Laufwerkes. Dies ist ein klares Anzeichen, das der Videorecorder schon sehr viel benutzt wurden und der Videokopf verschlissen sein könnte. Zudem sollte der Videorecorder einen HDMI oder S-VHS Ausgang besitzen und ein eingebautes TBC zur Fehlerkorrektur.  

Die meisten Videorecorder wurden nie gereinigt, hässliche Fehler sind vorprogrammiert. Bei VHS-Videorecordern sollten Sie keine Reinigungskassetten verwenden, sie Schaden mehr als sie nutzen. Nicht zu empfehlen sind Videorecorder der Marke Funai, welche in China produziert wurden. Sie haben eine schlechtere Bildqualität und kosteten neu keine 400 Franken. Haben Sie Ihre Videokassetten bei einem Digitalisierungsanbieter digitalisieren lassen und weisen alle Videokassetten solche Fehler auf, wurden Sie mit einem defekten Gerät digitalisiert. Verlangen Sie in so einem Fall immer eine Überprüfung beim Anbieter, das ist inakzeptabel! 

So sehen Störungen, verursacht durch defekte Elkos aus.

Was entscheidet über die Qualität von Videokassetten.

Ich werde immer wieder gefragt, ob die Qualität von 20 oder 30 Jahre alten  Videokassetten noch ausreichend für eine Digitalisierung seih. Mit dem heutigen HD-Format kann sie selbstredend nicht mithalten, was aber nicht bedeutet, dass man deshalb noch mehr Verlust mit einer unsachgemässen Digitalisierung hinnehmen soll. Den grössten Qualitätsverlust erleiden alte Videokassetten dann auch meistens bei der Digitalisierung. Von mir erhalten Sie daher immer ein hochwertiges AVI oder MOV in Originalqualität mit einer Grösse von mindestens 14 Gigabyte pro Stunde. Je kleiner die Datei, umso schlechter die Qualität. Bei vielen Anbietern sind es im besten Fall noch 2-3 Gigabyte pro Stunde, bei 2 Stunden auf einer Video-DVD sogar nur noch 1.5 GB, was gelinde gesagt einer Katastrophe gleich kommt! Von mir erhalten Sie die bestmögliche Qualität, diese ist jedoch von einigen wichtigen Faktoren abhängig, auf die ich keinen Einfluss habe. Bei der Auswahl der Kamera haben Sie zum ersten Mal über die Qualität der Aufnahmen entschieden, schon dort gab es grosse Unterschiede. Original Kamerakassetten wie VHS-C, video8, Hi8, Digital8 oder MiniDV, welche selten abgespielt wurden sind meistens am besten erhalten. Wurde jedoch der Videokopf nie gereinigt, können schon dort hässliche Fehler auftreten. Wurden von den Kamerakassetten Kopien erstellt, wie z. B. von VHS-C auf VHS oder noch schlimmer von MiniDV auf VHS oder wurden die Filme Nachbearbeitet, ist der schärfeverlust und das Bildrauschen schon deutlich sichtbar. Ist es im schlimmsten Fall sogar eine Kopie von einer Kopie, sind wir an der untersten Stufe der möglichen Qualität angelangt.

 

 

Und dann kommt da noch der Kameramann/- frau ins Spiel ;-) Videokassetten weisen in den ersten 1-2 Minuten mehr Dropouts auf, wurde dies nicht einberechnet, sind die Fehler auf Ihren Aufnahmen. Sie drücken Start und sprechen bevor die Mechanik in der Kamera bereit ist, der Ton ist angeschnitten. Haben Sie gegen das Fenster oder die Sonne gefilmt, sind die Personen davor zu dunkel. Wurde in den Bergen mit starker UV-Strahlung ohne UV-Filter gefilmt, weisen die Bilder einen violetten Farbstich auf. Wurde der falsche Weissabgleich verwendet, ist der Schnee blau anstatt weiss oder im Innenbereich ist die Wand rot anstatt weiss. Bei der Theateraufführung Ihrer Kinder wurde die Belichtung in der Totale manuell eingestellt, dadurch sind Ihre Kinder bei einer Nahaufnahme überbelichtet und kaum zu erkennen. Diese und noch viele weitere Fehler können teilweise gar nicht oder nur sehr zeitaufwendig korrigiert werden und sind im Preis nie inbegriffen.    

 

In den vielen Jahren, die ich nun schon Videokassetten digitalisiere, habe ich nur wenigen Kunden mitteilen müssen, dass Ihre VHS, video8 oder MiniDV-Kassetten verloren seien. Daran waren jedoch fehlerhafte Kameras oder falsche Lagerung schuld und nicht das Alter. Alte Videokassetten halten, wenn sie nicht irgendwo ungeschützt herumliegen, länger als manch einer Ihnen erzählt. Trotzdem sollten sie sicherheitshalber digitalisiert werden, denn gute Abspielgeräte sind nur noch schwer zu finden und Ersatzteile nicht mehr erhältlich. Wichtig ist, dass Sie Videokassetten verschlossen und vor Staub geschützt in einer Box aufbewahren. Direkte Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit vermeiden. Weit weg von magnetischer Strahlung wie z. B. einem Lautsprecher lagern.


Mit meinen teils neuwertigen und gut gepflegten Videorekordern habe ich schon einige Videokassetten zum laufen gebracht, die auf dem eigenen Gerät nicht mehr funktionierten. Bei jeder Digitalisierung erhalten Sie von mir einen kurzen Zustandsbericht Ihrer Kassetten falls Fehler aufgetreten sind oder die Qualität nicht der Norm entspricht. Ihre Videokassetten erhalten Sie auch nach erfolgter Digitalisierung selbstverständlich in perfektem Zustand zurück!

Weshalb wird die Video-DVD nicht mehr empfohlen.

Kein Teenager kopiert heute noch Filme auf eine antiquierte Video-DVD, und genau für diese Zielgruppe digitalisieren viele Eltern ihre kostbaren Kindheitserinnerungen. Schon heute verfügt ein Grossteil aller neuen Computer standardmässig über kein Schreib-/Lesegerät mehr. Und noch viel wichtiger, bei der einfachen Überspielung von analogen Videokassetten auf DVD werden Ihre Videokassetten unnötig komprimiert, was die Bildqualität zusätzlich reduziert. Die Video-DVD hat in der Zwischenzeit mehr Nachteile als Vorteile, deshalb wird schon seit 2017 von einer Archivierung auf Video-DVD & Blu-Ray abgeraten. Nachzulesen in dieser Empfehlung auf Seite 51, unterstützt vom Bundesamt für Kultur BAK. Welche Auswirkungen das Überspielen auf eine Video-DVD haben kann, sehen Sie an diesem realen Beispiel eines Kunden, der seine 40 MiniDV-Kassetten wegen des grossen Qualitätsunterschieds erneut bei mir digitalisieren lies. Dasselbe Ergebnis erwartet Sie auch beim unsachgemässen Überspielen mit billigen Video-Grabbern oder VHS/DVD-Kombigeräten.

 

Video auf DVD oder professionell digitalisiert, so gross ist der Unterschied.

Was macht eine professionelle Digitalisierung aus.

Ein wichtiger Faktor bei der Digitalisierung ist neben einem tadellosen Abspielgerät, das verhindern von Kompressionsartefakten. Digitalisiert man eine Videokassette nach alter Schule, also ohne sichtbaren Verlust, werden die Daten nur unmerklich komprimiert. Daher, die Videoqualität bleibt erhalten, es treten keine störenden Kompressionsartefakte auf. Jedoch benötigt 1 Stunde Video in dieser Qualität mindestens 14 Gigabyte Speicherplatz. Sobald nun der Speicherplatz limitiert wird, wie zum Beispiel beim kopieren auf eine Video-DVD, die nur Platz für ca. 3.9 Gigabyte bietet, muss die Qualität reduziert werden.  

 

Das gleiche passiert beim Digitalisieren mit billigen Videokonvertern oder beim Speichern auf einer Cloud, wie es seit Kurzem auch von der Telekommunikationsbranche zur Kundenbindung angeboten wird. Das Digitalisieren ist preiswert, der Speicher wird aber limitiert, ausser Sie verfügen über eines der teureren Abos. Ihre Kassetten werden auch dort um Speicher zu sparen komprimiert und erleiden danach beim Übertragen zu Ihnen nach Hause nochmals einen Qualitätsverlust. Wo und wie genau diese Kassetten digitalisiert werden ist nicht zu erfahren.  

 

Wenn Ihnen Ihre Erinnerungen für die Sie viel Zeit, Geld und Herzblut investiert haben etwas bedeuten, ist die verlustlose Digitalisierung das einzig Richtige. Sie haben auch danach noch immer die Möglichkeit, Ihre Filme selber auf eine Cloud, eine Video-DVD, bei YouTube, Dropbox oder Ihrem privaten Server zu speichern. Das Original jedoch bleibt in Ihrem Besitz, monatliche Kosten für ein Abonnement entfallen und bei einem Verlust wie in diesem Fall, besitzen Sie das Original. 

Weshalb überspielen viele Firmen am liebsten auf Video-DVD.

Mit der Einführung der Video-DVD 1997 wurde es auch für Privatpersonen erschwinglich, alte Videokassetten zu digitalisieren. In grossen Massenkopierwerken werden seither bis zu 300 Videokassetten pro Tag auf DVD reduziert, gerne auch mal in Indien. Der Grund, weshalb sich die alte Video-DVD so hartnäckig hält, liegt nicht etwa an der unschlagbaren Qualität, wie Sie an dem Beispiel weiter oben sehen, sondern an der Massentauglichkeit. Mit einfachen DVD-Rekordern lassen sich problemlos ohne grossen personellen Aufwand 300 Videokassetten am Tag überspielen. Nach spätestens 8 Stunden sind Ihre Erinnerungen 1:1 und ohne Korrekturen überspielt. Wollte dieselbe Firma 300 Kassetten in der gleichen Zeit und ohne alte DVD-Technik auf eine Festplatte digitalisieren, wären 40 Computer inklusive Tastatur und Bildschirm nötig. Da reduzieren viele Anbieter lieber weiter die Erinnerungen Ihrer Kunden. 

 

Eine Festplatte verfügt im Gegensatz zur alten Video-DVD über genügend Platz, um Videokassetten mit minimaler Kompression zu speichern. Auch das Anschliessen und Abspielen am Fernseher ist ein Kinderspiel und erspart Ihnen mehr als nur den DVD-Player. Wichtig, die Qualität auf einer Festplatte ist nicht automatisch besser. Viele Anbieter welche mit alter Technik digitalisieren, kopieren auch gerne die minderwertigen MPEG2 oder VOB-Dateien anstatt auf eine Video-DVD auf eine Festplatte oder einen USB-Stick, das hat nichts mit einer professionellen Digitalisierung zu tun. Ich bekomme auch immer mehr Anfragen von Kunden, welche Probleme mit den vor Jahren angefertigten DVD-Kopien haben und ihre Videokassetten erneut und diesmal auf Festplatte digitalisieren möchten. Um so unverständlicher ist es, das einige Anbieter sogar das Entsorgen der Videokassetten anbieten. 10 Gründe für eine Digitalisierung auf Festplatte.
 

Sind professionelle Abspielgeräte besser?

VHS digitalisierenDas wichtigste ist, bereits während der Digitalisierung jegliche Qualitätsverluste zu vermeiden, da diese nachträglich mit Filtern nur begrenzt und zeitintensiv korrigiert werden können. Ein professionelles Abspielgerät ist kein Garant für eine gute Qualität, erst recht nicht, wenn die Videokassetten auf eine einfache Video-DVD reduziert werden. Bei den Formaten Video8, Hi8 sowie der VHS-Familie kommt es sogar vor, dass die besten Consumergeräte der letzten Generation sichtbar bessere Bildqualität liefern, als 20 bis 30 Jahre ältere, professionelle Geräte derselben Formate, welche ein Vielfaches gekostet haben. Diese Geräte verursachen mehr Fehler und Bildrauschen und können mit der Qualität der hochwertigen Consumergeräte der letzten Generation nicht mithalten. Professionelle Abspielgeräte wie zum Beispiel der Panasonic AG7350 den ich verwende, haben jedoch auch ihre Berechtigung. Bei S-VHS sind die Bilder teilweise deutlich schärfer als das SQPB der Consumergeräte und dank einer feineren Justierung des Trackings (Spurlage des Videokopfs) können Kassetten die am Limit sind vielmals noch gerettet werden. In so einem Fall nehme ich auch das zusätzliche Bildrauschen in Kauf. Lassen Sie sich also vom Anblick dieser angeblichen professionellen Abspielgeräte nicht täuschen, ein wirklicher Profi verfügt über verschiedene Geräte, die er je nach Qualität der Videokassetten einsetzen kann und es ist selten das professionelle Gerät, welches zum Einsatz kommt. Ein kritischer, visueller Vergleich der Bildqualität lohnt sich!

10 Gründe für eine Digitalisierung auf Festplatte.

1. Die einfache Video-DVD fast maximal 3.9 Gigabyte Daten, eine Stunde Video ohne übermässige Datenreduktion generiert jedoch 14 Gigabyte. Gut zu Vergleichen mit dem Versuch, 1.5 Liter Wasser ohne Verlust in ein 5-dl-Glas zu füllen. Bei einer Festplatte bleibt die Qualität erhalten, sie verfügt über genug Platz um die Kassetten mit minimaler Kompression zu speichern. Auch das Anschliessen und Abspielen am Fernseher ist ein Kinderspiel und erspart Ihnen mehr als nur den DVD-Player.     

 

2. Wenn Sie 20 Kassetten auf Video-DVD kopieren, haben Sie einen Stapel mit 20 DVDs. Diese müssen Sie geschützt vor Sonne, Staub, Kratzer und Fingerabdrücken bei möglichst konstanter Temperatur aufbewahren. Dieselben 20 Kassetten oder auch 50, finden ohne Probleme Platz auf einer kleinen Festplatte, Temperaturschwankungen, Staub, Kratzer oder Fingerabdrücke können ihr nichts anhaben.

 

3. Bei einem Kinoabend mit Freunden oder der Familie müssen Sie jedes Mal nach der richtigen DVD suchen und sie in den DVD-Player einlegen. Bei einer Festplatte bleiben sie bequem auf dem Sofa sitzen und zappen in Sekunden durch sämtliche Filme inklusive Bildvorschau.

 

4. Um weitere 20 Kopien anzufertigen, benötigen Sie eine Brennsoftware, müssen jede einzelne DVD zuerst einlesen, um sie danach auf eine neue DVD zu brennen. Aufwand pro DVD (60 Min.) gut 15 Minuten, Bedrucken nicht inbegriffen. Bei einer Festplatte starten Sie in wenigen Sekunden den Kopiervorgang und überlassen die Arbeit dem Computer, die Beschriftung bleibt erhalten.

 

5. Niemand kann Ihnen garantieren, dass die Video-DVD immer und auf allen Geräten störungsfrei abgespielt werden kann. Ich erhalte schon heute DVDs die nicht mehr lesbar sind, ein kleiner Kratzer und die Erinnerungen sind verloren! Die Filme auf einer Festplatte können garantiert über den USB-Anschluss entweder am Fernseher, Computer oder Mac abgespielt werden. Kratzer, wärme oder Fingerabdrücke machen Ihr nichts aus!  

 

6. Wenn Sie Ihre Videos selber schneiden möchten, muss zuerst jede einzelne DVD in ein elektronisches File konvertiert werden. Die Daten auf der Festplatte können wiederum in wenigen Sekunden direkt in ein Schnittprogramm importiert werden und das erst noch in besserer Qualität als von einer Video-DVD.

 

7. Im Moment sind DVDs noch verbreitet, es zeichnet sich aber klar ab, dass deren Zeit bald abgelaufen ist. Schon heute verfügt ein Grossteil aller neuen Computer standardmässig über kein DVD-Laufwerk mehr. Meine hochwertigen MP4, lassen sich am PC, Mac, Smart-TV, Smartphone, Tablet abspielen und nicht nur mit einem DVD-Player. Die von mir digitalisierten Filme sind garantiert 100% Multimedia kompatibel und qualitativ besser als jede Video-DVD. 

 

8. Eine Video-DVD ist nicht kompatibel mit einem Tablet oder Smartphone, so wie es die junge Generation heute verwendet, dazu müsste sie erneut konvertiert werden. Mein MP4 welche Sie neben dem Original AVI oder MOV erhalten ist kompatibel mit so gut wie allen modernen Abspielgeräten.

 

9. Sie möchten Ihre Filme mit Passwort geschützt auf YouTube, Vimeo, Instagram oder einem anderen Medienportal hochladen. Auch dazu müssen zuerst alle DVDs in ein passendes Format konvertiert werden. Die Daten auf einer Festplatte können sofort und ohne weitere Konvertierung hochgeladen werden.

 

10. Auch DVDs haben ein Verfalldatum, wenn sie nicht vorher durch Beschädigung unbrauchbar werden. Eine Festplatte ist so schnell dupliziert, dass im Handumdrehen mehrere Familienmitglieder Kopien besitzen. Ist eine Festplatte beschädigt, genügt ein Mausklick und die Filme sind ohne grossen Aufwand wieder verfügbar. Und wenn Sie auf Nummer sichergehen wollen, speichern Sie Ihre Filme zusätzlich z. B. auf Dropbox oder infomaniak.com und Sie haben weltweit und jederzeit Zugriff. Da kann eine Video-DVD definitiv nicht mithalten.

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